Platz 3 erfolgreich verteidigt

Auch ein dezimiertes Team der Bad Boller Roller kann Großes leisten! Platz 3 in der Gruppenwertung des Vorjahres ist erfolgreich verteidigt. Herzlichen Dank an alle Teamfahrer für die Teilnahme und die tolle sportliche Leistung.

Ein ausführlicher Bericht mit Bildern folgt. Wer auch noch Bilder von der Albextrem 2017 hat, kann sie mir gerne zur Verfügung stellen.

Erneut auf dem Podest: 3. Platz bei der Albextrem 2016

Dass mit den Bad Boller Rollern zu rechnen ist, haben sie schon oft bewiesen. Bei der Albextrem 2016 schaffte das Team mit 63 Finishern und 13.500 zurückgelegten Kilometern erneut den Sprung aufs Podest und belegte hinter den starken Birenbachern sowie den Südschweden Rang 3 in der Gruppenwertung. Eine tolle Leistung von allen, die hierzu beigetragen haben!

Da ist das Ding!

Ein ausführlicherer Bericht mit Bildern folgt.

Weilerstoffeler Wand kann Bad Boller Roller nicht bremsen

Dass es bei der Albextrem 2015 „etwas härter“ zugehen würde als gewohnt, war den meisten Radlern bereits nach wenigen Kilometern bewusst. Anstatt gemütlich durchs Walkersbacher Tal zu rollen zweigte die Strecke an der Weitmarser Sägemühle unvermittelt nach rechts Richtung Pfahlbronn ab, wo es die ersten knackigen Höhenmeter zu absolvieren galt. Auch der Aufstieg vom Haselbacher Tal zum Gartenschaugelände in Schwäbisch-Gmünd (schon bekannt aus dem vergangenen Jahr) zwang viele Pedaleure in den kleinsten Gang bzw. aus dem Sattel. Mit dem Rechberg stellte sich dem Feld gleich nach der ersten Verpflegung in Waldstetten ein weiterer Brocken entgegen.

Spätestens in Weilerstoffel konnten die Fahrerinnen und Fahrer über solche „Hügelchen“ nur noch müde lächeln. Nach der rasanten Abfahrt von Tannweiler herunter stand unmittelbar hinter dem Ortseingang ein Streckenposten, der allen Radlern fahnenschwenkend und mit lauter Stimme zurief: „Runterschalten! Runterschalten!“ Grund: Die Auffahrt zum Flugplatz Hornberg – genannt „Weilerstoffeler Wand“.

Die Fakten hierzu: 240 Höhenmeter auf einer Strecke von 1,8 Kilometern, eine erste Rampe mit 17% Steigung, bevor nach einer kurzen Passage mit 10% das Maximum von 20% erreicht wird. Im weiteren Verlauf zeigt der Hang dann nochmals mit bis zu 18% seine Zähne, erst kurz vor dem Plateau sinkt die Anzeige wieder auf „lächerliche“ 10%.

Anschließend geht es gemächlich über Weißenstein, Treffelhausen das Roggental hinunter und gleich wieder hoch nach Steinenkirch. Welliges Profil begleitet die Radler bis zur nächsten Verpflegung nach Gnannenweiler, wo fleißige Helfer den hungrigen und durstigen Teilnehmern einen schönen Empfang bereiten. Da an diesem Sonntag nahezu Windstille herrscht, fallen auch die nächsten Kilometer über Gerstetten, Altheim, Schalkstetten und Geislingen nicht schwer. An der Streckenteilung zwischen der kleinen „Classic-Tour“ mit 190 km und den beiden langen Schleifen stellt sich für manchen die Frage, ob er den inneren Schweinehund für größere Taten motivieren kann.

Recht warm geworden ist es inzwischen an der frisch asphaltierten Türkheimer Steige. Zuschauer an der Strecke motivieren mit Beifall und Anfeuerungsrufen. In rasanter Fahrt geht es von den Schonterhöfen hinunter nach Bad Ditzenbach. Durchatmen ist angesagt bei Müsliriegeln, Hefezopf und reichlich kühlen Getränken. Wer will, kann sich mit einer Massage für die kommenden Anstrengungen wappnen und Waden und Nacken durchkneten lassen.

An der nächsten Kreuzung steht dann eine gewichtige Entscheidung an: Links nach Gosbach abbiegen auf die große Schleife mit 300 km oder geradeaus nach Auendorf für die mittlere Tour mit „nur“ 240 km? Nochmal 60 km und 1.400 Höhenmeter extra? Dazu das Zeitlimit 18.00 Uhr für die Gruppenwertung und 19.00 Uhr für Einzelfahrer. Immerhin: 122 Fahrer und eine (!) Fahrerin haben es gewagt und dürfen sich jetzt „Traufkönig(in)“ nennen.

Doch auch ohne die Aufstiege nach Drackenstein, Hohenstadt, zum Reußenstein, die Oberlenninger und Weilheimer Steige stellen sich im weiteren Verlauf der mittleren und kleinen Runde noch einige Hindernisse in den Weg. Also gerade aus weiter nach Auendorf und über den Sattel nach Gammelshausen. Schnell ist Schlat erreicht, doch der Gairenbuckel verlangt alles ab und wird mit jedem Höhenmeter auch immer steiler. Der Atem geht auf Anschlag, der kleinste Gang ist längst aufgelegt, doch die Steigung nimmt kein Ende. Zum Glück verleihen die treuen Fans am Straßenrand den Beinen neue Kraft.

Der sonst so gefürchtete Hexensattel fühlt sich ein paar Minuten später dagegen eher mickrig an. Auch von Unter- nach Oberböhringen „läuft“ es, wenn nicht Glasscherben und platte Reifen die Fahrt unterbrechen. Kür ist die Fahrt nach Eybach und durch das Roggental nach Treffelhausen. Bald ist Stötten erreicht, wo man sich mit Cola, Yoghurt und Hefezopf nochmals für die letzen Kilometer aufputschen kann. In fliegender Fahrt rollen große Konvois über die Albhochfläche und jagen den Messelberg hinunter. Am letzten Anstieg von Reichenbach u.R. zum Birkhof finden viele Überholvorgänge statt. Manch müder Radler bewegt sich schiebend aufwärts. Doch spätestens bei der Abfahrt nach Ottenbach sind (fast) alle Strapazen vergessen und beim Anblick des Zielbogens macht sich eine große innerliche Zufriedenheit breit.

Nach dem Genuss von gerösteten Maultaschen mit Salat und einem kühlen Bier folgt schließlich eine weitere Überraschung. Die Bad Boller Roller werden bei der Siegerehrung erst als Vorletzte aufgerufen: Rang 2 in der Gruppenwertung und erstmals der Sprung aufs Siegerpodest! Herzlichen Dank an alle 78 Fahrer, die mit insgesamt zurückgelegten 16.920 km diese tolle Platzierung möglich gemacht haben.

2. Platz! Bad Boller Roller auf dem Podest

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Freudige Überraschung bei der Siegerehrung: Die Bad Boller Roller radeln bei der Albextrem in Ottenbach auf Rang 2 und erklimmen erstmals in ihrer Geschichte das Siegerpodest! Das habt ihr toll gemacht. Danke für jeden gefahrenen Kilometer und jeden bezwungenen Berg!

Euer Teamchef

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Albextrem 2014 – besser als erwartet

Die Wetteraussichten verhießen nichts Gutes. Dies mag wohl einige Radler dazu bewogen haben, erst gar nicht nach Ottenbach zu fahren. Trotzdem hatte sich am Start eine ansehnliche Schlange gebildet, die sich nach dem Startschuss von Bürgermeister Franz langsam Richtung Hohenstaufen in Bewegung setze. Nach der ersten Abfahrt ging es dann auf „unbekannten Pfaden“ Richtung Welzheim. Dass es auch in dieser Gegend steile Anstiege gibt, wurde spätestens kurz vor Wetzgau allen klar. Wie am Hexensattel, nur in länger! Auch im weiteren Verlauf forderte die Streckenänderung den Radlern einiges ab. So flink es mit Rückenwind Richtung Lonetal ging, so zermürbend blies er dann auf dem Rückweg von vorn. Doch nicht umsonst ist der Name der Veranstaltung Programm.

Die Bad Boller Roller sind mit 52 Fahrern auf den 18. Rang im Gesamtklassement gefahren. Anders als sonst wurde dieses Jahr ausschließlich nach den Durchschnittskilometern gewertet, was eher die kleinen Teams bevorzugt hatte. Für unser Team waren am Start und haben insgesamt 10.720 km zurückgelegt:

190 km (34 Fahrer):
Ulrich Auwaerter, Volker Beck, Helmut Boehm, Achim Dettenrieder, Stephan Deuschl, Sven Diener, Michael Doehlemann, Andreas Doster, Robin Elflein, Martin Fischer, Juergen Geisel, Frank Guldan, Juergen Helm, Andreas Huettner, Guenter Jauss, Guenter Kaiser, Oliver Kibler, Stefan Kiemel, Manfred Koch, Walter Leins, Norbert Loew, Andreas Lutz, Andreas Mayer, Matthias Mueller, Thomas Osiander, Roland Reif, Dieter Roeder, Bernhard Schmid, Britta Sonntag, Julian Stolba, Christian Thuernau, Andreas Walter, Joachim Werner-Stolba, Reiner Zeitschel

210 km (6 Fahrer):
Hans-Georg Heel, Michael Hommel, Eckhart Seifart, Bonno Stuerenburg, Christian Wagner, Michael Zimmermann

250 km (12 Fahrer):
Ralph Geister, Ronny Letsch, Wolfgang Maier, Florian Maier, Andreas Milde, Volker Prinzing, Yannika Propach, Michael Schmid, Wolfgang Uhl, Dustin van Delden, Monika Walbach, Bernd Weber

Toller 5. Platz bei der 30. Albextrem

Zum mittlerweile schon 30. Mal quälten sich am vergangenen Sonntag wieder tausende Radler über die Anstiege der Schwäbischen Alb. Einen besonders guten Draht muss der Veranstalter MRSC Ottenbach ganz nach oben zu Petrus haben, der nach tagelangem Regen wieder einmal die Sonne blicken ließ. Angenehme Temperaturen und trockene Straßen boten den Sportlern hervorragende Bedingungen.

Das mit 81 Fahrern an den Start gegangene Team Bad Boller Roller belegte in der Gruppenwertung wiederum den 5. Platz. Leider sind aufgrund eines Computerfehlers viele Fahrer nicht in die Wertung gelangt. Trotzdem möchte ich mich bei allen Bad Boller Rollern ganz herzlich bedanken, die mit Einsatz, Schweiß und Durchhaltevermögen zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.

Viele Grüße Euer
Andreas Milde
Teamchef

Albextrem 2013