ALB:sonnig.heiß.EXTREM

Dass es kein Zuckerschlecken werden würde, war nach den Wettervorhersagen allen schon vorher klar. Nicht nur die Strecken mit bis zu 310 km und 5.730 Höhenmetern, sondern auch sengende Sonne und tropische Hitze sollten den Fahrerinnen und Fahrern alles abverlangen.

Kurz vor dem Start, der Lindwurm formiert sich

Morgens um 5.30 Uhr gab Ottenbachs Bürgermeister Oliver Franz den letzten Startschuss seiner Berufskarriere noch bei angenehmen Temperaturen ab und schickte die lange Karawane hinauf in Richtung Hohenstaufen. Auf dem ersten Teil der Strecke im Remstal und auf der Ostalb galt es Strecke zu machen, um vor der großen Hitze möglichst weit zu kommen. Eine kurze Rast, die Flaschen aufgefüllt und weiter ging´s. Kilometer um Kilometer, Anstieg um Anstieg kletterte das Quecksilber immer weiter in die Höhe, doch die Helfer an den Verpflegungsstellen gaben alles, um den Radlerinnen und Radlern die Qual so gut wie möglich zu erleichtern.

In den Nachmittagsstunden brachte die Sonne den Asphalt fast bis zum Schmelzpunkt, was den Pedaleuren den Atem raubte und so manchen an oder gar über seine Grenzen führte. Doch bei den Meisten zahlten sich die zahlreichen Trainingskilometer aus, so dass sie in Ottenbach schon wieder mit einem Lächeln über die Ziellinie rollen konnten.

Die Bad Boller Roller erreichten mit 18 gewerteten Fahrern und einer durchschnittlichen Leistung von 201,38 km einen guten 6. Platz. Um 19.02 Uhr kam die Gruppe um unseren Hans Rösch ins Ziel. Was wäre drin gewesen, wenn die 2 Traufkönige und 2 XL-Marathon-Fahrer die Lichtschranke noch rechtzeitig erreicht hätten? Aber egal, letztlich zählt das Gemeinschaftserlebnis, die Freude es geschafft zu haben sowie wieder gesund und ohne Sturz angekommen zu sein!


Hier sind alle unsere Fahrer, die ins Ziel gekommen sind. Ob noch rechtzeitig für die Gruppenwertung oder erst danach – Ihr seid spitze!

Traufkönig | 310 km – 5.730 hm
Gairing, Konstantin – Kugler, Nils – Uhl, Wolfgang

XL-Marathon | 265 km – 4.770 hm
Endres, Marc – Milde, Andreas – Rösch, Hans – Rösch, Kevin – Spannbauer, Andreas – Steinle, Felix – Van Delden, Dustin – Wiechmann, Mirko – Wiechmann, Timo – Stürenburg, Bonno

Marathon| 205 km – 3.520 hm
Albuschat, Sebastian – Kaiser, Matthias – Maier, Wolfgang – Prinzing, Anna – Prinzing, Volker – Seifart, Eckhart – Zimmermann, Michael

RTF | 165 km – 2.760 hm
Bock, Olaf – Darcis, Gerhard – Koch, Manfred – Müller, Matthias – Müller, Thomas – Sommer, Carsten

ALB@easy | 95 km – 1.460 hm
Kottmann, Dr., Andreas

Unsere Traufkönige 2024

310 Kilometer und 6.000 Höhenmeter in weniger als 13,5 Stunden waren zu bewältigen, um sich der Albextrem 2024 „Traufkönig“ nennen zu dürfen. Der Lohn für die Anstrengung: Eine Medaille sowie Ruhm und Ehre! Zu diesem illustren Kreis gehören auch zwei unserer Team-Mitglieder:

Andreas Spannbauer hat die Strecke in 11:24:34 Stunden geschafft und sieht dafür noch recht frisch und munter aus. Pausen eingerechnet bedeutet das einen Schnitt von über 27 km/h – eine äußerst respektable Leistung!

Wolfgang Uhl benötigte mit 11:53:03 Stunden nur unwesentlich länger. Auch ihm steht die Freude über seine Leistung ins Gesicht geschrieben und das Jubiläums-Trikot harmoniert hervorragend mit der Medaille.

Gratulation an unsere beiden Ultra-Marathonis für diese Top-Ergebnisse!

Bad Boller Roller gewinnen die Gruppenwertung

29 x 196,55 = 1
Auf diese zunächst etwas seltsam anmutende Rechnung lässt sich die Albextrem 2023 fürs Team Bad Boller Roller bringen. 29 Fahrer, im Schnitt 196,55 Kilometer unterwegs macht Platz 1 in der Gruppenwertung! Die Bad Boller Radler konnten in den vergangenen Jahren mit einigen 2. und 3. Plätzen bereits mehrfach das Podium erklimmen, doch diesen überragenden Erfolg hatte im Festzelt am Ziel des Ottenbacher Radmarathons niemand erwartet – und er war auch wirklich äußerst knapp:

In der gleichrangigen Wertung nach durchschnittlicher Kilometerleistung und der Gruppengröße hatten die Bad Boller gerade mal einen halben Punkt Vorsprung vor dem 41-köpfigen Team „Bosch Reutlingen und Freunde“, welches die Gesamtwertung im letzten Jahr noch für sich entscheiden konnte.

Ansonsten ließ die 39. Auflage von AlbExtrem wiederum die Herzen der Radsport-Begeisterten höher schlagen. 3162 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte das Kaiserwetter auf die tollen Strecken entlang des Albtraufs zwischen Essingen und der Achalm bei Reutlingen gelockt. Die rundum gute Organisation, zahlreiche ehrenamtliche Helfer entlang der Strecke sowie an den fünf üppig ausgestatteten Verpflegungsstellen ließen keine Wünsche offen und boten den Teilnehmern ein fantastisches Erlebnis.

Ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmern für Ihre großartigen Leistungen. Leider blieben nicht alle Fahrer von Stürzen verschont, kämpften sich aber dennoch ins Ziel. Respekt und Chapeau!

Traufkönig | 300 km – 6.000 HM
(1 Finisher)

Wolfgang Uhl

XL-Marathon | 260 km – 5.000 HM
(8 Finisher)

Marc Endres, Nils Kugler, Ronny Letsch, Volker Prinzing, Bonno Stürenburg, Dustin van Delden, Mirko Wiechmann, Timo Wiechmann

Marathon | 200 km – 3.600 HM
(10 Finisher)

Konstantin Gairing, Matthias Kaiser, Manfred Koch, Andreas Milde, Hans Rösch, Eckhart Seifart, Felix Steinle, Ralf Vatter, Marco Zimmermann, Michael Zimmermann

RTF | 160 km – 2.700 HM
(6 Finisher)

Michael Binder, Palmiro Desiderio, Harry Mayer, Frank Osswald, Kevin Rösch, Wolfgang Seybold

ALB@easy | 90 km – 1.400 HM
(4 Finisher)

Sebastian Albuschat, Achim Dettenrieder, Günter Jauss, Wolfgang Sigle

AlbExtrem 2021 #RadlDeinDing

Liebe Teamfahrer!

Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Tag mit vielen Höhen- und Kilometern bei #RadelDeinDing2021 und seid alle wieder gesund und heil zu Hause. Das Wetter zeigte sich – wie fast immer bei der AlbExtrem – mal wieder von seiner besten Seite.

Wir haben heute auf unserer Strecke unglaublich viele Radler mit dem neuen Trikot getroffen. Schön, dass auch ihr dem MRSC Ottenbach und der AlbExtrem durch eure Teilnahme die Treue haltet. Nächstes Jahr können wir dann hoffentlich wieder alle zusammen über die Startlinie rollen!

Habt ihr auf www.albextrem-2021.de schon eure Kilometer gemeldet? Dort könnt ihr auch Fotos, Videos und gpx-Tracks von eurer heutigen Fahrt hochladen. Natürlich freue auch ich mich über viele Dateien von euch, die ich dann auf unsere Homepage stellen werde. Also los – ran ans Handy oder den Computer.

Viele Grüße
Euer Teamchef

Albextrem auf YouTube

Auch auf Youtube ist die Albextrem 2019 vertreten. In diesem Beitrag ist sogar unser Bad Boller Roller Frank Pettinger kurz im Team-Trikot zu sehen (bei 6:20 min und 7:23 min an der Rast in Bad Ditzenbach)!

Auch ein Reporter der Stuttgarter Nachrichten war auf der Strecke unterwegs:

Albxtrem wird zur Hitzeschlacht

Bereits im Vorfeld des heißesten Tags im Juni mit Temperaturen bis zu 37° hatte der MRSC Ottenbach als Veranstalter der Albextrem vor den Auswirkungen der Hitze und UV-Strahlung gewarnt. Alle Teilnehmer waren aufgerufen, nicht ihre Leistungsgrenze auszuloten, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ausreichende Pausen im Schatten zu machen und sich im Zweifelsfall für eine kürzere Strecke zu entscheiden.

Dass diese Empfehlungen nicht nur leere Worthülsen sind, sollte sich spätestens ab 11 Uhr des Folgetags zeigen. Herrschten beim Start um 5.30 Uhr noch optimale Temperaturen, stieg die Quecksilbersäule im Lauf des Tages unerbittlich immer weiter an. Insbesondere die in den Nachmittagsstunden zu bewältigenden Anstiege am Hexensattel, der Oberböhringer sowie der Stöttener Steige boten nur wenig Schatten und waren der sengenden Sonne ausgesetzt. Über dem Asphalt zeigte das Thermometer zeitweise über 40°. Am „Col de Birkhof“ war der Asphalt so aufgeweicht, das die Fahrradreifen kleben blieben und noch mehr Kraftaufwand zur Bewältigung des letzten Anstiegs nötig war als sonst.

Die an den Verpflegungsstellen zum Glück zahlreich vorhandenen Getränke waren deshalb ebenso wie die Gartenduschen und Rasensprenger bei allen Fahrern „heiß begehrt“. Kaum verwunderlich auch, dass Nachmittags um 16.00 Uhr erst knapp über die Hälfte der Teilnehmer am Ziel in Ottenbach angelangt waren. Mancher Teilnehmer musste den Strapazen Tribut zollen und seine Fahrt aufgeben.

Auch im Gesamtergebnis und der Gruppenwertung wurde deutlich, dass sich die meisten Fahrer an den Streckenteilungen für eine kürzere Variante entschieden hatten. Viele Teilnehmer der 300 km langen „Traufkönig-Runde“ schafften es erst deutlich nach Zielschluss oder gar nach der Siegerehrung ins Ziel.

Teamchef Andreas Milde war deshalb in erster Linie froh, dass es seine Mannschaftskameraden bis auf zwei Aussteiger erschöpft aber ansonsten unbeschadet ins Ziel geschafft hatten. Zur Krönung konnte das Team Bad Boller Roller wiederum den 2. Rang in der Gesamtwertung belegen und damit das tolle Ergebnis des Vorjahres bestätigen.

Herzlichen Dank an alle Fahrer, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!

Traufkönig | 300 km – 6.000 HM
(1 Finisher)

Wolfgang Uhl

Midsize | 260 km – 4.800 HM
(2 Finisher)

Marc Endres, Ronald Letsch

Classic | 200 km – 3.600 HM
(17 Finisher)

Olaf Bock, Klaus Dieckerhoff, Michael Döhlemann, Martin Eckert, Manfred Koch, Andreas Milde, Volker Prinzing, Dr. Roland Reif, Hans Rösch, Wolfgang Seybold, Bonno Stürenburg, Dustin van Delden, Ralf Vatter, Monika Walbach, Mirko Wiechmann, Timo Wiechmann, Michael Zimmermann

RTF | 160 km – 2.900 HM
(16 Finisher)

Palmiro Desiderio, Achim Dettenrieder, Martin Fischer, Günter Jauss, Matthias Kaiser, Felix Mantey, Matthias Müller, Thomas Müller, Frank Pettinger, Thomas Pfund, Frank Roggel, Gerald Schädler, Wolfgang Sigle, Christian Thürnau, Bernd Weidenfelder

ALB@easy | 90 km – 1.500 HM
(3 Finisher)

Ralf Kilian, Andreas Walter, Pieter Westermann

Albextrem 2010

Natürlich waren die Bad Boller Roller auch bei der 2010er-Auflage des Ottenbacher Radmarathons dabei. Waren es  das miese Wetter und dadurch mangelndes Training im Vorfeld, Verletzungspech, die Hitze oder aber die deutsche Fußballnationalmannschaft mit dem WM-Spiel gegen England, die vielen Fahrern den Start zur Qual der Wahl werden ließen?

Wahrscheinlich eine Kombination aus allem! So hatten die Bad Boller Roller ebenso wie viele andere Teams an akutem Fahrerschwund zu leiden: Von unseren 78 Voranmeldern kamen jedenfalls nur 62 in die Gruppenwertung, was am Ende dennoch einen guten 10. Platz bedeutete.

Und neben dem verdienten Bier im Festzelt haben uns beim Public-Viewing in der Buchs-Sporthalle Jogi´s Jungs mit ihrem sagenhaften 4:1-Sieg gegen die Engländer den Abend versüßt!

Hier geht´s zum Pressebericht NWZ Albextrem 2010

und hier zu den Bildern:

Albextrem 2010