Albxtrem wird zur Hitzeschlacht

Bereits im Vorfeld des heißesten Tags im Juni mit Temperaturen bis zu 37° hatte der MRSC Ottenbach als Veranstalter der Albextrem vor den Auswirkungen der Hitze und UV-Strahlung gewarnt. Alle Teilnehmer waren aufgerufen, nicht ihre Leistungsgrenze auszuloten, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ausreichende Pausen im Schatten zu machen und sich im Zweifelsfall für eine kürzere Strecke zu entscheiden.

Dass diese Empfehlungen nicht nur leere Worthülsen sind, sollte sich spätestens ab 11 Uhr des Folgetags zeigen. Herrschten beim Start um 5.30 Uhr noch optimale Temperaturen, stieg die Quecksilbersäule im Lauf des Tages unerbittlich immer weiter an. Insbesondere die in den Nachmittagsstunden zu bewältigenden Anstiege am Hexensattel, der Oberböhringer sowie der Stöttener Steige boten nur wenig Schatten und waren der sengenden Sonne ausgesetzt. Über dem Asphalt zeigte das Thermometer zeitweise über 40°. Am „Col de Birkhof“ war der Asphalt so aufgeweicht, das die Fahrradreifen kleben blieben und noch mehr Kraftaufwand zur Bewältigung des letzten Anstiegs nötig war als sonst.

Die an den Verpflegungsstellen zum Glück zahlreich vorhandenen Getränke waren deshalb ebenso wie die Gartenduschen und Rasensprenger bei allen Fahrern „heiß begehrt“. Kaum verwunderlich auch, dass Nachmittags um 16.00 Uhr erst knapp über die Hälfte der Teilnehmer am Ziel in Ottenbach angelangt waren. Mancher Teilnehmer musste den Strapazen Tribut zollen und seine Fahrt aufgeben.

Auch im Gesamtergebnis und der Gruppenwertung wurde deutlich, dass sich die meisten Fahrer an den Streckenteilungen für eine kürzere Variante entschieden hatten. Viele Teilnehmer der 300 km langen „Traufkönig-Runde“ schafften es erst deutlich nach Zielschluss oder gar nach der Siegerehrung ins Ziel.

Teamchef Andreas Milde war deshalb in erster Linie froh, dass es seine Mannschaftskameraden bis auf zwei Aussteiger erschöpft aber ansonsten unbeschadet ins Ziel geschafft hatten. Zur Krönung konnte das Team Bad Boller Roller wiederum den 2. Rang in der Gesamtwertung belegen und damit das tolle Ergebnis des Vorjahres bestätigen.

Herzlichen Dank an alle Fahrer, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!

Traufkönig | 300 km – 6.000 HM
(1 Finisher)

Wolfgang Uhl

Midsize | 260 km – 4.800 HM
(2 Finisher)

Marc Endres, Ronald Letsch

Classic | 200 km – 3.600 HM
(17 Finisher)

Olaf Bock, Klaus Dieckerhoff, Michael Döhlemann, Martin Eckert, Manfred Koch, Andreas Milde, Volker Prinzing, Dr. Roland Reif, Hans Rösch, Wolfgang Seybold, Bonno Stürenburg, Dustin van Delden, Ralf Vatter, Monika Walbach, Mirko Wiechmann, Timo Wiechmann, Michael Zimmermann

RTF | 160 km – 2.900 HM
(16 Finisher)

Palmiro Desiderio, Achim Dettenrieder, Martin Fischer, Günter Jauss, Matthias Kaiser, Felix Mantey, Matthias Müller, Thomas Müller, Frank Pettinger, Thomas Pfund, Frank Roggel, Gerald Schädler, Wolfgang Sigle, Christian Thürnau, Bernd Weidenfelder

ALB@easy | 90 km – 1.500 HM
(3 Finisher)

Ralf Kilian, Andreas Walter, Pieter Westermann

35. Albextrem 2018: Ergebnisse der Bad Boller Roller

Hier kommen sie, die Ergebnisse unseres Teams:

Traufkönig | 300 km – 6.000 hm (4 Finisher)
Meike Manthey, Hans Rösch, Andreas Spannbauer, Wolfgang Uhl

Midsize | 260 km – 4.800 hm (11 Finisher)
Olaf Bock, Marc Endres, Martin Geiger, Ronny Letsch, Wolfgang Maier, Andreas Milde, Volker Prinzing, Wolfgang Seybold, Bonno Stürenburg, Dustin Van Delden, Monika Walbach

Classic | 200 km – 3.600 hm (15 Finisher)
Lars Becker, Palmiro Desiderio, Thomas Flaig, Martin Heckmann, Günter Jauss, Matthias
Kaiser, Manfred Koch, Matthias Müller, Frank Pettinger, Roland Reif, Michael Stoll, Ralf Vatter, Pieter Westermann, Marco Zimmermann, Michael Zimmermann

RTF | 165 km – 2.800 hm (10 Finisher)
Jens Anderle, Sonja Anderle, Daniela Bonzheim, Michael Döhlemann, Martin Eckert, Robin Elflein, Dieter Hinderberger, Roland Masloh, Reiner Straub, Natalie Turner

Leider nicht mitfahren konnten Ralf Kilian und Andreas Walter. Achim Dettenrieder wurde durch einen Defekt an der Hinterradnabe gestoppt. Alle Ergebnisse mit Fahrzeiten gibt es zum Abruf bei www.abavent.de.

Nochmal einen Platz besser

Mehr als überrascht waren die im Festzelt verbliebenen Teammitglieder der Bad Boller Roller und ihre Familien, als das Gesamtergebnis der diesjährigen Albextrem verkündet wurde. Trotz kleinerem Team landeten die wackeren Radler wieder auf dem Podest und dort sogar auf Platz 2! Herzlichen Dank an alle Mitfahrer für diese großartige Leistung.

Ein ausführlicher Bericht und Fotos folgen.

Bad Boller Roller auch 2017 eine feste Größe bei der Albextrem

Wieder einmal hatten die Organisatoren alles für eine perfekte Albextrem hergerichtet. Herrliche Strecken, viele und steile Berge, Unmengen von belegten Brötchen, Butterbrezeln, Müsliriegeln, Obst, Hefezopf und Kuchen, Hektoliter von Getränken und eine Schar fleißiger Helfer. Kein Wunder, dass jedes Jahr über 3.000 Radfahrer nach Ottenbach reisen, um die Faszination „Albextrem“ zu erleben. Nach Tagen und Wochen großer Hitze hatte Petrus am 25. Juni die Heizung etwas zurückgedreht, sodass – bis auf den Wind – perfekte Bedingungen herrschten.

Mit dem Startschuss von Bürgermeister Franz setzte sich die lange Karawane um 5.30 Uhr in Bewegung, um mit dem Hohenstaufen gleich den ersten Berg zu erklimmen. Bereits auf der Schleife zur ersten Verpflegung galt es, im Schwäbischen Wald manchen steilen Stich zu bezwingen. Mit der Auffahrt von Bargau zum Himmelreich sowie von Lautern nach Lauterburg stellten sich den Radlern auf den ersten 100 km gleich zwei weitere Wände entgegen. Wohl dem, der bei rasender Fahrt über die Hochebene der Alb in den Genuss des Windschattens einer größeren Gruppe kommen konnte.

Zurück in Geislingen stellte sich die Frage: Klein (177 km), Mittel (250 km) oder Groß (313 km)? Wie immer die Entscheidung auch ausgefallen sein mag – Respekt vor jedem, der bis zum Abend wieder die letzte Kehre genommen hatte und am Festzelt durch den Zielbogen gefahren war. Standen doch auf den größeren Runden noch gesalzene Anstiege u.a. nach Hohenstadt (der Name ist Programm), Grabenstetten, Erkenbrechtsweiler, zum Otto-Hoffmeister-Haus sowie der Hexensattel und die Oberböhringer Steige auf dem Programm.

Auch wenn sich mancher unterwegs vielleicht mal gefragt haben sollte: „Warum mache ich das eigentlich?“ Nach ein paar Tagen Ruhe und Erholung steigt sie wieder langsam, die Vorfreude auf die Albextrem 2018!


Hier die Ergebnisse unserer Teammitglieder:

„Classic“ mit 177 km und 3.000 Hm:
BONZHEIM Daniela, DESIDERIO Palmiro, DETTENRIEDER Achim, DOSTER Andreas, DOSTER Lukas, DÖHLEMANN Michael, ECKERT Martin, ELFLEIN Robin, HECKMANN Martin, JAUSS Günter, JEZIOROWSKI Klaus, KAISER Günter, KAISER Matthias, KILIAN Ralf, KOCH Manfred, KUBICIEL Johnny, LEY Hans, LINKE Karsten, LÖW Norbert, MASLOH Roland, MÜLLER Matthias, OSSWALD Frank, PETTINGER Frank, PIEZUNKA Dagmar, SEIFART Eckhart, SEYBOLD Petra, VAN DELDEN Dustin, VATTER Ralf, WALTER Andreas, WESTERMANN Pieter

(30 gewertete)

„Midsize“ mit 250 km und 4.500 Hm:
CADUS Sebastian, ENDRES Marc, GEIGER Martin, MAIER Wolfgang, MANTEY Meike, MILDE Andreas, PRINZING Volker, RÖSCH Hans, SEYBOLD Wolfgang, STÜRENBURG Bonno, WALBACH Monika, ZIMMERMANN Marco, ZIMMERMANN Michael

(13 gewertete)

„Traufkönig“ mit 313 km und 6.000 Hm:
LETSCH Ronny, SPANNBAUER Andreas, UHL Wolfgang

(3 gewertete)

Platz 3 erfolgreich verteidigt

Auch ein dezimiertes Team der Bad Boller Roller kann Großes leisten! Platz 3 in der Gruppenwertung des Vorjahres ist erfolgreich verteidigt. Herzlichen Dank an alle Teamfahrer für die Teilnahme und die tolle sportliche Leistung.

Ein ausführlicher Bericht mit Bildern folgt. Wer auch noch Bilder von der Albextrem 2017 hat, kann sie mir gerne zur Verfügung stellen.

Erneut auf dem Podest: 3. Platz bei der Albextrem 2016

Dass mit den Bad Boller Rollern zu rechnen ist, haben sie schon oft bewiesen. Bei der Albextrem 2016 schaffte das Team mit 63 Finishern und 13.500 zurückgelegten Kilometern erneut den Sprung aufs Podest und belegte hinter den starken Birenbachern sowie den Südschweden Rang 3 in der Gruppenwertung. Eine tolle Leistung von allen, die hierzu beigetragen haben!

Da ist das Ding!

Ein ausführlicherer Bericht mit Bildern folgt.